1. Juli 2021 Sittlisalp – Spitzen Hans Richner
Änderung  Verschoben um einen Tag auf Freitag 2. Juli wegen Wetter!
Teilnehmer 1 Damen, 1 Herren (inkl. TL)

Bericht von Hans Richner

Vielbeschäftigte Senioren!
Von den sechs Angemeldeten konnten wegen der Verschiebung der Tour von Donnerstag auf Freitag (Wetter) nur noch eine Person mitkommen. Nichts destotrotz stiegen wir zu zweit bei sonnigem Wetter von der Sittlisalp, hoch über dem Schächentaler Brunnital, bergan zur nächst oberen Alp Seestelli mit einem kleinen Seelein. An dessen Ufern leuchten die gelben Bachbummeln. Die ersten Alpenrosen blühen weiter oben und auch das schöne Blau der Enzianen ist zu sehen und gelbe Anemonen.
In kurzen Wegkehren windet sich der schmale Pfad entlang der Gratkannte am stets steileren Hang hinauf. Dann quert das Weglein in Richtung der zwei markanten Felsspitzen der Blauw Höreli. Ungefährlich wendet der Weg vor diesen Felsen rechts hinauf auf den grasigen Grat und in wenigen Minuten zum Gipfel der Gross Spitzen genau auf 2400 Meter. Ein schönes schmiedeeisernes Gipfelkreuz steht oben. Abwechselnd geben die aufsteigenden Nebel den Blick frei bis zum Urnersee, ins Schächental und hinüber zur Windgällen oder zur mächtigen Kalkwand des Gross Ruchen. Sonne und Schatten wechseln während der Mittagsrast.
Ein Trupp Schafe bestaunt uns wenig unterhalb des Gipfels. Vorsichtig, wegen der grossen Zahl der Hinterlassenschaft dieser Schafe auf dem Weg, steigen wir im oberen Wegabschnitt bergab. von der Bergstation der Sittlisalp Seilbahn gibt's nochmals einen kleinen Aufstieg zur Alp Obsaum, einem schönen Aussichtspunkt ins Schächental, zu Toni und Mariett. Hier geniessen wir einen feinen Dessert, einen Alptraum und ein Hüttenkaffee. In wenigen Minuten schwebt die Seilbahn von der Sittlisalp über die schwindelerregende Felswand hinab ins Tal. Entlang des rauschenden Vorder Schächen wandern wir hinaus nach Unterschächen zum Postauto.