19. Jan. 2021 Furggelenstöckli Hans Richner
Änderung  Tourenziel anstelle Laucherenstöckli
Teilnehmer 4 Damen, 2 Herren (inkl. TL)

Bericht von Hans Richner

Es gab beinahe klamme Finger beim Abmarsch im Brunni bei minus 8°C. Durch tiefverschneiten, stillen Tannenwald stieg kleine Grüppli in mässig ansteigendem Gelände in Richtung Furggelen. Die Mythen präsentierten sich ganz weiss, der Kleine und der Hagenspitz von der klaren Morgensonne beschienen. Oben auf dem Grat hatte bereits der Südwestwind etwas angezogen. Hinter dem Stall liess sich aber ein windstiller Platz an der warmen Sonne finden für die Znünirast. Auf einer gute Spur konnten wir den steileren Hang zum Furggelenstöckli hinauf steigen. Hier schauten wir auf den ganzen Alpenkranz, einzelne Gipfel bereits mit ersten Schneefahnen, ist doch für den nächsten Tag ein Föhnsturm angesagt. Hier oben ist es aber gerade beinahe windstill.
In schönem Pulverschnee werden, für einige die ersten Schwünge des Winters, den Hang hinunter gezogen. Nochmals ist eine kurze Rast hinter dem Stall, bläst doch der Wind bereits merklich stärker. Im schönen, leichten Pulverschnee, wo sich manchmal auch noch unverspurtes Gelände finden liess, fuhren wir wieder ins Brunni hinunter. Hier ist es inzwischen beinahe frühlings-haft mild geworden.(+4°C) Wer wollte konnte sich am Kiosk noch einen Kaffee holen bis zur Abfahrt mit dem Postauto.