16. Dez. 2020 Trainingsmarsch Uetliberg Hans Richner
Teilnehmer 15 Damen, 12 Herren (inkl. TL)

Bericht von Hans Richner

Was es schon lange nicht mehr gab, richtig Schnee und Winter auf dem Uetliberg an den Traingsmittwoch-Tagen. Bereits am ersten Marsch am 2. Dezember war es bereits ab dem Triemli winterlich verschneit und oben die Bäume und Sträucher prächtig weiss. Und Glück hatten wir auch noch mit dem Restaurant, das nach der Schliessung während des Novembers, erstmals wieder offen hatte.
Beim zweiten Trainingsmarsch hätte uns Niki eigentlich in die Gegend der Katzenseen führen wollen für die Beobachtung von Waldohreulen an ihrem winterlichen Tagesstandort. Da wieder Schnee und Regen in tiefen Lagen angesagt war für den Mittwoch kam diese Ersatzwanderung am Dienstag zustande. An den Katzenseen vorbei, vom Bahnhof Regensdorf startend, kamen wir in ein Naturschutzgebiet, wo sich die fünf bis sieben Waldohreulen gut getarnt in einem Schwarzerlenstrauch im "Tagschlaf" beinahe regungslos aufhielten. Und das nahe an einem Feldweg. Mit dem Fernrohr, das Niki mittrug, konnte man sie bestens sehen oder auch mit den Ferngläsern. In einer Schlaufe ging es an diesem kühlen, grauen Dienstag wieder zurück zum Bahnhof Regensdorf. Dabei konnte auch noch ein Graureiher zusammen mit Schafen beobachtet werden.
Der Trainingsmarsch am 9. Dez. startete von der Waldegg aus, weil es ab hier schon schneite, und führte uns auf verlängernden Umwegen auf den Uetli. Wieder alles wunderbar verschneit!
Inzwischen gab es bis zum dritten Marsch eine Erwärmung und die Uetlibergwege waren stark vereist. So hatte Niki ein Ersatzprogramm auf dem Waidberg bereit, den er seit dem sog. Lockdown bestens kennen gelernt hatte. Start war diesmal beim Bahnhof Wipkingen. Nur gut - kannte Niki jeden Weg so gut, denn der Hügelzug lag in stockdichten Nebel gehüllt. Die zehn Teilnehmer konnten also die verschiedenen Aussichtspunkte mit Nikis Erläuterungen nur erahnen. Nach vielen Wegabbiegungen kamen wir zum Grotto Ticino. Dort war zum Glück genügend Platz vorhanden, durften doch nur noch zwei Personen aus verschiedenen Haushalten an einem Tisch sitzen. Nach dem wärmenden Kaffee spendete uns Niki grosszügig zum Abschluss des Bergclub-Tourenprogrammes ein Cüpli. Nochmals vielen Dank!