22. Okt. 2019 Elfen- und Wichtelweg Stephan Kölliker
Teilnehmer 17 Damen, 3 Herren (inkl. TL)

Bericht von Stephan Kölliker

Murgenthal, wo ist das? Was für mich in meiner Jugendzeit der „Heimatbahnhof“ war, ist für die 19 Mitwanderer „Ausland“. So ab der Welt ist der Ort nicht, war es doch vor Nationalstrassen-Eröffnung die wichtige Zürich – Bern Verbindung. Im Café Murgli war die Service-Mitarbeiterin so überrascht von so vielen Gästen, dass sie das bildlich festhalten musste!
Als erstes ging es über die 1863 erbaute Holzbrücke mit 2 x 45 m Spannweite die Aare querend in Richtung Fulenbach. Leider auf Asphalt bis zum Waldeintritt in der Allmend. Weiter auf Waldweg zum Elfen- und Wichtelweg, den wir unorthodox bei Posten 5 beginnen. Der Erlebnispfad ist 5.5 km lang und umfasst 20 Posten. Liebevoll aus Holz gearbeitete und handbemalte Spiele erwarten die Besucher auf dem Rundgang im Wolfwiler Wald. So gibt es verschiedene Puzzles, Geschicklichkeitsspiele, Rätselaufgaben und Wichtel- und Elfenbehausungen usw., alle wundervoll gestaltet. Die Idee und erschaffen wurde dies von Ruth Büttiker und der Jugendgruppe in 3-jähriger Arbeit. Eröffnet wurde der Weg am 13. August 2016, nachdem auch alle Bewilligungen dafür vorhanden waren. Wirklich bewundernswert ist dieser Weg für Jung und Alt. Auch wir bemühten uns die Spiele zu meistern und genossen dabei den Spaziergang durch den herrlichen Wald, übersät mit vielen Pilzen. Passend dazu war das Wetter, grau und verhangen, feucht und fast mystisch, es passte dazu. Beim Biotop wurde durch einen Wichtel sogar der Grill eingefeuert, so durften wir wieder mal Würste braten, waren die gut! Den Abschlusstrunk genossen wir später im Schlatthof = Besenbeiz, bevor es noch die kurze Wanderung zum Schweissacker gab, wo wir dann unsere Heimfahrt starteten.