4. Sep. 2019 Hohler Stein – Nollen Niklaus Bernet
Teilnehmer 9 Damen, 5 Herren (inkl. TL)

Bericht von Niki Bernet

Der Auftakt zu dieser Tour war nicht ganz einfach. Verspätungen im Zugsverkehr stellten den Tourenleiter vor Probleme. Mit dem nachfolgenden Zug über Uzwil direkt zu Ausgangspunkt Felsegg hielt sich schlussendlich die Verspätung mit 15 Minuten in Grenzen.
Sepp, unser Gast und mein Schwager, verkürzte die Wartezeit mit Informationen über die ehemalige Weberei und das dazugehörige Wasserkraftwerk.
Erst ging es durch den Auenwald entlang der Thur, dann hinauf durch ein verstecktes Tobel zum Hohlen Stein, einer vom Wasser unterspülten Felsarena. Ein Wasserfall speist hier einen kleinen See.
Über etliche Treppenstufen führte der Weg dann hinten zum Tobel hinaus und weiter mit einer kurzen weglosen Sondereinlage hinauf zum Aussichtpunkt Nollen. Dunst verhinderte leider die von hier aus grossartige Aussicht auf den Bodensee, das Hegau und die Alpen mit dem alles dominierenden Säntis.
Leider war der Mittagshalt infolge der morgendlichen Verspätung etwas verkürzt, denn das Postauto wartete nicht. Das infolge der vielen Gäste etwas verspätete Essen hatte aber auch etwas Gutes, wurden uns doch grosszügig die Kosten für die Getränke erlassen.
Den Abschluss machte ein Rundgang durch die historische Altstadt von Wil. Beginn war beim Stadtweier, von wo man den schönsten Blick auf den Hof und die städtische Häuserfront hat. Über die «Schwertstiege» ging es anschliessend hinauf in die Altstadt, die auf einem Moränenhügel erbaut, zu den schönsten Ortsbildern der Ostschweiz zählt. Dafür wurde 1984 Wil mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet.