27./28. Aug. 2019 Jöriseen M. + R. Hartmann
Teilnehmer 3 Damen, 4 Herren (inkl. TL)

Bericht von Monika und Rolf Hartmann

Abseits von Durchgangsstrassen und grossen Wanderrouten liegen die Jöriseen versteckt zwischen den Tourismusgebieten von Davos, Klosters und dem unteren Engadin. Das Postauto bringt uns von Davos kurz vor die Flüla Passhöhe, wo der Aufstieg zur Jöriflüelafurgga beginnt. Nach knapp zwei Stunden liegen die Seen wie grosse, blaugrüne Augen im oberen Vereinatal vor uns. Wir steigen den steilen Pfad mit Seilsicherungen hinab zu den ersten Seen und geniessen die spektakulären Farben. Der weitere Abstieg Richtung Vereinahaus führt durch Rinderalpen und über Gefällstufen mit stiebenden Wasserfällen. Das Gasthaus selbst liegt auf einer markanten Anhöhe über dem Talgrund. Wir übernachten in schönen Zimmern mit knarrenden Dielen.
Am zweiten Tag beginnt die Route mit Hochmooren und steilen Gräben. Steinpilze und Eierschwämme stehen zum Teil gleich am Wegrand. In der Talsohle vor Monbiel lassen sich einige ein (sehr kurzes) Bad im klaren Vereinabach nicht entgehen. Bis fast zum Bahnhof von Davos Platz begleitet uns der rauschende Bach. Auf beiden Talseiten sind Verwüstungen von den grossen Lawinen des letzten Winters zu sehen,