25. Juni 2019 Europabrücke, Randa Hans Richner
Teilnehmer 4 Damen, 3 Herren (inkl. TL)

Bericht von Hans Richner

Es soll heiss werden und Saharastaub in der Luft liegen. So sind wir zu siebt schon früh unterwegs von Randa hinauf auf dem Domhüttenweg durch den frisch grünen Lärchenwald. Die Temperatur recht moderat zum Ansteigen. Immer besser setzt sich das Weisshorn gegenüber mit seinen imposanten Gletscherbrüchen in unser Blickfeld. Schon weit oben ist man, wie man dann die 500 Meter lange Hängebrücke sieht. Sie überbrückt das gefährliche Grubengufer. Nach nicht allzu langer Rast überqueren wir die Brücke, halten Ausschau auf die Berge, in die Tiefe durch das Gitter und kommen auf der westlichen Seite wieder im Wald an. Hier blühen die Alpenrosen, die wir eigentlich im Abstieg geniessen wollten. Doch diese Route ist wegen akuter Steinschlaggefahr gesperrt.
Also können wir ein zweites Mal über die Brücke, glücklicherweise noch ohne zu viel "Gegenverkehr". Noch eine halbe Stunde nehmen wir den Weg hinauf zur Europahütte 2265m unter die Füsse, die aber noch geschlossen ist. Unter einer schattigen Lärche mit Ausblick auf das Weisshorn halten wir Mittagsrast. Der Abstieg wird dann immer wärmer je weiter es talwärts Richtung Randa geht. Ein kühles Bier ist nun in einem schattigen Garten willkommen.