16. Juni 2019 Blauenberg Regina Glaus
Teilnehmer 9 Damen, 0 Herren (inkl. TL)
Ausbildung Info: Das Blauengebiet ist aus hellem Kalkstein und blaugrauem Ton aufgebaut, die in Schichten (Gesteinsbänke) abwechslungsweise übereinander liegen. Die Gesteine enthalten viele Versteinerungen von Meerestieren. Da der Kalkstein hart ist, zerbröckelt er durch die Verwitterung an der Oberfläche und gibt schlechten Ackerboden. Daher ist der Blauen grösstenteils bewaldet.

Bericht von Regina Glaus

Der nächtliche Regenfall hinterliess einige Nebelschwaden und hauptsächlich eine hohe Luftfeuchtigkeit über Aesch, BL, der Anfang unserer Wanderung. Wir schritten in dieser Sonntagsstille dem Eichberg-Wald und der Burgruine Pfeffingen entgegen. Imposant und elegant stand sie da. Ein kleiner Rundgang und ausführliche Pläne informierten uns über ihre Geschichte und ihre Grösse. Beim Blattenpass, ein gedeckter Picknickplatz mit Bänke und Feuerstellen, wagte niemand auf die überdimensionale Bank zu klettern!
Weiter ging es abwechselnd durch Waldstücke, Magerwiesen (Blauenweide) und Landwirtschaftsgebiet, mit schönen Ausblicken über Basel bis zum Schwarzwald. Ab dem Blauenpass wurde der Weg zeitweise schmaler und ruppiger – eben, Jura gerecht!
Wir kürzten die Wanderung ab und liessen uns ab der Challhöchi mit dem Postauto nach Laufen Bahnhof zurückfahren.
Perlen findet man manchmal, wenn man ab und zu am Schluss geht, um selber das Tempo der Wanderung zu reduzieren! Auf der Blauenweide, wo das Gras sehr hoch war, entdeckte ich mit Freude am Wegrand grössere und ganz kleine Orchideen: die Pyramiden- und die Bienenorchidee.