14. Mai 2019 Meiental Hans Richner
Teilnehmer 11 Damen, 3 Herren (inkl. TL)

Bericht von Hans Richner

Die Eisheiligen machten an diesem Maitag ihrem Namen alle Ehre was die Temperatur betraf. Aber dafür schien die Sonne und die Berge zeigten sich in noch tiefwinterlichem Weiss. Nach ein paar aufwärmenden Wegkehren hatten wir einen schönen Ausblick auf das Dorf Wassen, unserem Ausgangspunkt der heutigen Wanderung. Ein paar Hinweise zum Dorf, das vom Nord /Süd- Verkehr seit Jahrhunderten geprägt ist konnten hier weitergegeben werden.
Unser Weg führte weiter ansteigend durch einen Tannenwald mit riesigen, vermoosten Steinblöcken an Mauerresten der alten (Wehr)Schanz vorbei zur Fedenbrücke über die Meienreuss. Lawinenkegel vom Winter sind noch zahlreich im Tal zu sehen. Bald öffnete sich der Ausblick ins Meiental hinein und die erste Siedlung Husen erblickte man auch schon. Eine grosse Schaar neugieriger Ziegen, gut eingezäunt, beobachteten uns hier neugierig.
Die Wiesen im Talgrund in frischem Grün und die Berge noch tief verschneit war die prägende Aussichtskulisse. Wir durchwanderten das Dörfli und Meien sowie später die Siedlung Fürlaui. Eine gut platzierte Bank mit Ausblick ins Tal zu den Fünffingerstöcken, dem markanten Wendenhorn und Grassengrat war der geeignete Mittagsrastplatz. Wer wollte konnte noch weiterwandern bis zum Weiler Färnigen. Noch hat der Sustenpass eine weile Wintersperre.
Treffpunkt war wieder in Meien in der Besenbeiz, die sich als ein gemütlicher Ort mit einem warmen Ofen und zwei freundlichen, "tifigen" Frauen präsentierte. Wo gibt's schon so viel Schoggi und noch Kuchen zum Kaffee? Mit auffrischender Bise im Gesicht wanderten wir wieder talaus nach Wassen.