22.-24. März 2019 Disentis/Sedrun Carin Antweiler
Teilnehmer 5 Damen, 3 Herren (inkl. TL)

Bericht von Carin Antweiler

Wir sind zu dritt, Susan, Edwin und ich, am Donnerstag mit dem Zug nach Disentis gefahren und haben in meiner Ferienwohnung in Acletta übernachtet. Mit der ersten Bahn sind wir, das heisst jetzt zu sechst (Jvonne, Kalle, Maya), hoch nach Caischavedra. Nach zweimal Sessellift und einmal Lift haben wir die Felle montiert und sind bis zur Leiter, wo wir die Skis auf den Rücken hatten, hochgestiegen. Zuerst quer dann runter bei schönstem Pulver zum Oberalpgletscher, wo wir dann die Felle wieder montierten hatten. Nach ca. 2h schwitzend, da enorm warm, waren wir auf dem Oberalpstock. Nach kurzer Pause (sorry Kalle!) sind wir runtergefahren zum Stalderfirns. Zuerst etwas hart und Plankeis, nachher Pulverschnee. Die Oberschenkel spüüüüüürten wir. Zähne zusammenbeissen und atmen :-) hiess es! Mehr als 2300 Hm Abfahrt haben wir bis Legni gemacht und von dort in 20min zur Posthaltestelle in Bristen gelaufen. In Amsteg verabschiedeten sich wieder die drei (Jvonne, Kalle und Maya) Wir fuhren mit dem Bus nach Göschenen, wo Hans zu uns traf. Übernachtet haben wir im Hotel Gotthard. Leider gab es in ganz Göschenen kein offenes Restaurant, so dass wir mit dem Zug noch schnell nach Andermatt gefahren sind. Haben den Apéro im Chedi ganz gediegen genossen und anschliessend das Abendessen in einem Ital. Restaurant.

Zu dritt, Edwin Hans und ich (Susan musste notfallmässig aus geschäftlichen Gründen nach Hause) sind wir mit der ersten Bahn zum Oberalppass und trafen dort Petra, welche von der andere Seite kam. Wieder mit viel Wärme und vielen Spitzkehren sind wir zum Birchplanggenstock hoch, etwas runter, dann wieder hoch zum Piz Juv, wo wir die Aussicht genossen. Bevor wir zur Etzlihütte runterfahren konnten, mussten wir zuerst noch an einem Strick runterklettern, was uns aber keine Mühe bereitete. Der Schnee war schon etwas schwerer, aber mit grösseren Bögen ging es tipptopp.

Nach dem Ausschlafen sind wir gemütlich in nicht mehr als 2h hoch zum Chrützlistock. Das Ziel war, dass wir um 11.00 Uhr die Abfahrt bei perfekten Sulz starteten. Wir trafen auf dem Gipfel ein Einheimischer, der uns die Perfekte Abfahrt zeigte :-) Es war eine traumhafte Sulzabfahrt bis Rueras.