Clariden – Höhenweg

18. Juli 2025
Hans Richner
Freitag
Wanderung (2130 m)
Teilnehmer
7 Damen und 2 Herren (inkl. TL)
Entscheid
Tour durchgeführt: Datumänderung wegen Wetter!
Fotos
von Hans

Bericht von Hans Richner

Die Schönwetterperiode der Berichtswoche mit sicherem, trockenem Wetter schrumpfte schliesslich bis auf einen Tag, den Freitag. Diesen nutzten wir und verliessen den HB in Zürich schon kurz nach 6 Uhr. Bei frischer Temperatur marschierten wir nach dem Startkaffee auf der Klausenpass-Höhe in Richtung Claridenbödemli und zum Gletschersee im Griess. Die an einem Steinblock angebrachten Schilder mit den abgestürzten Alpinisten erinnern auch noch an die einstige Eistour über die Clariden-Nordwand. Heute eine beinahe apere, schwarze feinbrüchige Felswand. Auch das Eis am Griess-See, auf den wir bei kurzer Znünirast hinunter schauen, ist in den letzten Jahren gewaltig zurückgeschmolzen.

Wo es um uns wieder grüner wird erfreut uns eine vielfältige Alpenflora und man entdeckt auch hin und wieder eine Alpenaster oder ein Männertreu. Grad haben wir ein Brücklein über einen Bach gequert, stürmt uns eine bimmelnde Geissenschar  entgegen. Die Zeit rückt vor und bei einem grossen Kalkstein  mit Aussicht auf die vielen dunklen Steinbrocken, den Teufelsfriedhof, die einst vom Teufelsstock hinunterstürzten, ist unsere Mittagsrast. Dies dann doch nicht zu lange, denn in der nächsten Alp, dem Gemsfairenhüttli, wollen wir noch einen guten Kaffee und evtl. etwas dazu geniessen.

Nun folgt noch die letzte Wegstecke in Richtung Fisetenpass. Erst noch gemütlich über den Boden dann allmählich ansteigend und kurz steil über das kleine Felsband Hasentrittli, mit Kette gesichert. Über die Ober Orthalten wandern wir nun auf dem nun nicht mehr so steinigen Weg zum Fistenpass hinüber mit Ausblick ins Glarnerland mit den mächtigen Selbsanft. Die Fistenseilbahn bringt uns dann mühelos auf den Urnerboden zurück, gleich nahe dem Restaurant. Hier sind wir dann Komplett mit neun Teilnehmern. Mit einer schönen Postautofahrt über den Klausenpass (zum Glück auf einem Sitzplatz) geht es zurück nach Altdorf.