Berggottesdienst auf Tanzboden

16. September 2007
Bericht und Bilder von Paul Keller

Eine ansehnliche Schar Männer und Frauen vom Bergclub Züri, vom Bergclub St. Gallen und von der Bevölkerung aus der Umgebung des Tanzbodens versammelt sich beim Bergkreuz. Pater Alois Kurman beginnt den Gottesdienst im Namen unseres Gottes, der uns dieses herrliche Spätsommerwetter zur Verfügung stellt. Aber auch andere Gaben schenkt er uns, ohne dass er dafür eine Gegenleistung erwartet. Heute, am Dank-, Buss- und Bettag, wollen wir uns an diesen Gaben besonders freuen und dafür dankbar sein.

Früher habe es geheissen: Wo der Herrgott eine Kirche hingestellt habe, habe der Teufel ein Re-staurant danebengestellt. Heute werde das aber nicht mehr so tragisch angesehen, auch ein guter Christ dürfe in ein Wirtshaus gehen. Mit diesen Worten entlässt uns Pater Alois zum Mittagessen und geht selbst in die nahegelegene Alpwirtschaft um zu speisen. Die meisten gehen aber zur windgeschützten Mulde, wo bald ein Grillfeuer brennt.

Grillieren Hoffentlich verkohlt den drei Grill-Spezialisten während ihrem gemütlichen Geplauder ihre Wurst nicht.

Für die Statistiker: Es waren etwa 80-90 Personen am Gottesdienst, etwa die Hälfte davon vom Bergclub Züri. Das aufgenommene Opfer für notleidende Bergbauernfamilien ergab Fr. 445.-.