16. Jan. 2010 Stockberg (mit ZSV) Jörg Keller
Teilnehmer 7 Damen, 8 Herren (inkl. TL)
Ausbildung Eigenschaften von Schaufeln und Sonden, V-förmiges Schneeförderband

Bericht von Max Gergey

Die heutige Tour lässt sich ganz einfach beschreiben:
Raufgefellt STOP herrliche Aussicht genossen STOP Hinuntergewedelt STOP Sonnig STOP wunderbar Punkt.

Oder auch ausführlicher:
Nach Aufstehen um fünf in der Früh, etlichen Umstiegen in dunklen Bahnhöfen und zwei Stunden Fahrt Ankunft nicht in Brig, sondern im kühlen Stein im Tockenburg – doch halt, nicht für alle: eine bleibt verschollen, einer meldet sich krank (Gerüchte sprechen allerdings von einem taktischen Belagschonungsverhalten) – und für einen weiteren verläuft der Morgen erstaunlicherweise ganz anders: Ausschlafen bis viertel nach sieben; gemütliche Dusche; reichhaltiges Zmorgebuffet mit Brötchen vom Dorfbeck nach Wunsch; Chauffiertwerden zum Bahnhof im warmen Auto… eine Tour der scharfen Kontraste erwartet uns.
Bei angenehmst sonnigem Bergclubwetter folgen wir entweder dem spitzkehrezärtlichliebenden oder dem spitzkehrewieweihwasserscheuenden Spurenleger auf den Stockberg. Wir lassen uns vom grandiosen Gipfelpanorama mit Sicht auf Speer, Churfirsten, Tödi und Alpsteinmassiv verzaubern, gedenken der im Nebel Zuhausegebliebenen und freuen uns auf die besonders für Mietski hervorragend geeignete Abfahrt über den Steinerberg(!) hinab nach Stein(!).
Bei einem Zwischenhalt lassen wir uns schaufeltechnisch auf den neuesten Stand bringen und erleben mit Auspacken, Vorzeigen und Längevergleichen eine neue Variation eines vor allem bei Jungs beliebten Spiels – bei uns geht’s aber natürlich um Lawinensonden. Beschwingt nützen wir den nicht sehr zahlreich erschienenen, aber erstaunlich fahrbaren Schnee bis ins Tal. Ein kontrastreicher Tag, der sehr glückliche und zufriedene Spuren hinterlässt.

Bilder von Ursina Stingl