16. Aug. 2018 Klein Furkahorn Hans Richner
Änderung  von Dienstag auf Donnerstag verschoben (Wetter)
Teilnehmer 4 Damen, 3 Herren (inkl. TL)

Bericht und Bilder von Hans Richner

Frühaufsteher bemerken wie die Tage schon merklich kürzer wurden. Um 9.20 starten wir zu siebt auf der Furka zu unserem Aufstieg in Richtung Klein Furkahorn. Auf einem feinen Weglein kommt man gut voran, so man weiss welches das Richtige ist, und erreicht nach etwa einer Stunde eine Gratscharte. Ab hier hat man bereits freie Sicht über das Goms hinunter bis zum Weisshorn und die Berner Alpen. Noch ein Stück weit hat man ein Weglein das sich bald zu Wegspuren verliert. Je höher man steigt um so gröber werden die Granitsteinblöcke. Sie sind alle fest ineinander verkeilt und man kann sich gut daran festhalten. Nach gut zwei Stunden wird das Gipfelkreuz erreicht und nun ist auch der Blick frei hinab auf den schmelzenden Rohnegletscher. Auch die Firnkappe am Galenstock wird von Jahr zu Jahr immer kleiner.
Allzu lange können wir nicht verweilen, wollen wir doch um ein viertel vor Zwei auf das Postauto Richtung Urserental. Da man auf den grossen Steinen nicht zu schnell laufen kann sieht man auch noch da und dort die wunderschön blühenden Bergblumen oder winkt kurz einem Gleitschirmer über uns zu. Gut und rechtzeitig angekommen lassen wir uns bis zum kleinsten Dorf, Zumdorf, fahren evtl. schon mit einem kleinen Nickerchen. Daselbst kehren wir gemütlich ein und wandern später in Dreiviertelstunden nach Hospental für die Heimfahrt.