10. Juli 2018 Clariden Höhenweg statt Wängihorn Hans Richner
Änderung  Auf der Rekognoszierungstour zeigte sich, dass ein längeres querendes Wegstück schattseitig unter dem Wängihorn zur Zeit nur sehr schwierig begehbar ist.
Teilnehmer 4 Damen, 4 Herren (inkl. TL)

Bericht und Bilder von Hans Richner

Wetterbedingt starteten wir erst am Donnerstag zur Ersatztour auf den Clariden-Höhenweg. Der frühe Start hinauf zum Klausenpass lohnte sich für die acht Teilnehmenden schon wegen dem klaren Wetter. Unerwartet erhielten wir gerade beim Abmarsch noch Verstärkung von drei altbekannten Berggängerinnen vom Glarnerland. Zwei Luzia und eine Maria. Über frischgrüne Alpweiden mit schöner Bergflora geht es über das Clariden-bödemli hinauf und weiter ins Griess, dem mächtigen Geröllhaufen der Moräne im Vorfeld der Claridennordwand. Von hier schaut man auf den Gletschersee mit einer respektablen Eiswand und schwimmenden Eisschollen. Natürlich hat man auch einen freien Blick in die sonnenbeschienene Nordwand mit den tiefen, trichterförmig zusammenlaufenden Schnee- und Eisrinnen. Der Weg macht einen Bogen und wir wenden uns vom Clariden ab und wandern auf dem Weglein, das immer Sichtkontakt erfordert gegen die Gemsfairenalp. Schon wird es Mittagszeit, dies mit Sicht zu den Jegerstöcken, die sich bereits einen Wolkenkragen angelegt haben. Im nahen Gemsfairenhüttli gibt's dann noch den Mittagskaffee. Noch etwa fünf Viertelstunden trennen uns vom Fistenpass, den es nochmals etwas ansteigend über das Hasentrittli zu erreichen gilt. Die Fisetenseilbahn erspart den Abstieg zum Urnerboden. Ab hier wählen die einen die Heimfahrt via Linthal und die andern etwas später via Flüelen.