13. Sep. 2016 Fulen Hans Richner
Teilnehmer 3 Damen, 1 Herren (inkl. TL)

Bericht und Bilder von Hans Richner

Bei bestem und sehr warmem Spätsommerwetter machte sich unser Vierer-Grüppchen nach dem Kaffeehalt im Edelweiss (Biel/Bürglen) in Richtung Fruttstäge auf den Weg. Auf gut gestuften Tritten ging es eine erste Steilstufe hinauf auf eine schöne Grasterrasse, mit guter Sicht an die Felswände von Rossstock und Fulen. Ein Trinkhalt war angesagt ehe es weiter ging zu den feinen Geröllhalden, die sich unter dem Rossstock und Fulen hinaufziehen. Also – mühsamer vorwärts auf einem rutschigen Weglein, welches oben in einer engen, felsigen Scharte in die Rossstocklücke leitet. Daselbst brauchte es auch beide Hände, um sie zu erklimmen. Konzentriert setzten wir unsere Schuhe auf das schmale, blauweiss markierte Weglein, das ansteigend auf die Hinterseite vom Fulen leitet. In steilen Serpentinen windet sich nun der Pfad im dunklen, felsigen Gestein dem Gipfel zu. Ein mächtiger Steinmann und ein Bergkreuz markieren den Gipfel. Und eine weite Rundsicht in den Alpenkranz bis ins Berner Oberland und ins Unterland mit Luzern am Vierwaldstättersee bot sich uns.
Nach vorsichtigem Abstieg zweigten wir oberhalb der Fruttstäge nach links ab hinüber zum Chinzigpass mit der kleinen Kapelle. Unweit davon erinnert eine Bronzetafel an den General Suworov, der hier mit seiner Armee 1799 Ende September über den Pass ins Muotatal zog. Anfänglich steil und rutschig, später gemütlicher, wanderten wir noch an ein paar weidenden Kühen zurück zum Biel und schwebten mit den beiden Seilbahnen ins Tal.