21. Juli 2015 Bisse de Sion T. + E. Riedlinger
Änderung  Tour gekürzt durchgeführt, wegen der grossen Hitze machten wir nur die Bisse-Wanderung und verzichteten auf die Seeumrundung Lac de Tseuzier.
Teilnehmer 8 Damen, 4 Herren (inkl. TL)
Ausbildung ein bisschen Geografie und Einblick in die Entstehung der Bisse de Sion

Bericht von Eugen und Theres Riedlinger

Bei diesen Temperaturen mussten wir mit etwas langsamerem Tempo und mehr Trinkhalten rechnen. Beim ganzen Programm wären wir in Zeitnot gekommen oder sehr spät heimgekehrt. So entschieden wir uns, nur die Bisse de Sion zu begehen. Nach der langen Reise bis zur „barrage du Rawil“ machten wir gerne einen Halt im Restaurant. Die Schwindelfreien und Trittsicheren nahmen den Weg eine Viertelstunde früher unter die Füsse und bestiegen die Bisse über die Leitern (Umgehung eines Tunnels). Zu unserer Freude führte sie Wasser, was 10 Tage zuvor nicht der Fall war. Es war angenehm frisch am Schatten, neben dem sprudelnden Nass und in dieser Höhe (zwischen knapp 1800m und gut 1200m). Das Wasser floss teils ruhig, teils über Schnellen, teils in Blechfassungen, meist im Erd- oder Steinbett. Wir gingen auf dem Pfad dem Wasser entlang, bei überdeckten Strecken auf einem breiteren Weg. Unterwegs bei einem Picknickplatz an der Sonne, hatten wir eine herrliche Aussicht auf einige bekannte Gipfel der Walliser Viertausender, die dann auch genau bestimmt wurden. Langsam wurde es heisser während den sonnigen Passagen (ca. 1/3 der Strecke) und wir waren froh um jedes Teilstück am Schatten. Der Abstieg war sanft, nur am Schluss noch ein paar kurze steilere Abschnitte. Am Etang long in Arbaz angekommen, lechzten Alle nach einem kühlen Bier oder einem guten Kaffee und dies gab es nur im Restaurant und nicht an der Buvette am See. Es reichte uns fürs frühere Postauto mit deutlich besseren Verbindungen, was sehr geschätzt wurde.