25. Mai 2015 Blumenwanderung Laufental Ursina Keller
Teilnehmer 14 Damen, 4 Herren (inkl. TL)
Ausbildung Viele neuen Pflanzennamen

Bericht von Silvan

An diesem Pfingstmontag war etwas los! Ich war mit ganz vielen Leuten unterwegs. Alle Finger und nochmals  eine Hand aber ohne den Daumen: soviele Frauen; und eine Hand aber ohne den Daumen: soviele Männer waren wir unterwegs. Die waren auch alle ganz konfus, als wir in Laufen aus dem Zug  gestiegen sind und nur ein ganz kleines Postauto bereit stand, nicht ein grosses wie beim letzten Mal. Mir egal - ich bin sowieso Fan von Postautos, ob gross oder klein. Und schlussendlich hatten wir trotzdem alle Platz für die viel zu kurze Fahrt nach Dittingen.

Dort wollten wir gleich loslaufen, aber schon bei der ersten Wiese gab es einen Halt, weil jemand eine Helmorchis entdeckt hatte. Die Leute konnten sich aber lange über dieses Blümchen unterhalten! Ich bin lieber weitergegangen und habe beim nahen Spielplatz gewartet - das fand ich viel spannender.

Bald hatten uns die anderen wieder eingeholt und zeigten uns eine Schwalbenwurz und  ein weisses Waldvöglein (nein, kein Vogel!). Nun sprachen sie mehr über Wacholder und andere Sträucher, denn jetzt ging es durch ein kurzes Waldstück. Ich habe dann eine Pause verlangt, der sich auch die Grossen gerne anschlossen.

Weiter dem Südhang des Blauen entlang musste ich manchmal auch selber laufen. Wir haben noch Spitzorchideen und Kugelblumen gefunden, aber ich durfte bei keiner die farbigen Blätter rauszupfen. Schade - mir hätte das viel mehr Spass gemacht.

Wir alle hatten Freude, dass es trotz schlechtem Wetterbericht recht trocken blieb und wir zum Zmittag an einer Feuerstelle sogar ein paar Würste braten konnten. Ausserdem fand Theres direkt daneben ein paar wunderschöne Exemplare der Hummelragwurz. Als dann doch ein paar Tropfen fielen, kam uns das Blauenreben-Restaurant gerade recht. Der Schaum, den ich aus den Tassen stibitzen durfte, war soooo fein!

Der Weiterweg nach Nenzlingen begann zwar zuerst trocken, aber beim Ricola-Kräutergarten schüttete es dann doch zünftig, so dass ich froh um den Regenschutz meiner Rucksacktrage war. Allerdings habe ich das Ganze und leider auch die Rückfahrt mit der netten Postautofahrerin total verschlafen und bin erst beim Bahnhof wieder aufgewacht.

Mit dem Wetter hatten wir es also nicht so schlecht, die Rückreise hat allerdings nicht gut geklappt: Mit einer Anfangsverspätung, einer Umleitung, einem Personenunfall und schliesslich reichlich Konfusion (diesmal nicht von uns) vor dem Hauptbahnhof waren wir fast eine Stunde zu spät in Zürich.

Ich finde ja, dass Mami diese Wanderung recht gut organisert hat, obwohl ich ein bisschen zu kurz gekommen bin und lieber Blümchen habe, die ich ausreissen darf...